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Streetfotografie

D

as Leben durch den Sucher.

 

2017 war das Jahr, in dem ich „Streetfotografieals Genre für mich entdeckt habe. Ich habe mich in die Straßen Düsseldorfs geworfen und unbemerkt aus der Hüfte abgedrückt. Es war großartig, niemand hat gemerkt, wenn ich ihn oder sie fotografiert habe und ich konnte – immer unterstützt von etwas Adrenalin – meiner Sache nachgehen.

Mittlerweile besteht nicht mehr wirklich Angst, entdeckt zu werden.

Irgendwann kam bei mir der Punkt, an dem ich mich fragte, ob das, was ich mache, richtig sein kann, wenn ich immer in Angst lebe, enttarnt zu werden. Wenn ich hinter dem, was ich tue, stehen würde, dann könnte ich auch jemandem ehrlich erklären, warum ich ihn oder sie fotografiert habe. Für mich bedeutete das, dass ich mich vor dem Betätigen des Auslösers fragte, warum ich das Foto mache und ob ich es vor der Person rechtfertigen könne. Mir hat das sehr geholfen.

Wenn ich eine interessante Szene beobachten und auf einem Foto festhalten kann, ohne bemerkt zu werden, ist das perfekt. Dann ist das Foto echt und ich habe mit meiner fotografischen Art nichts verändert. Hin und wieder kommt es aber doch vor, dass ich gesehen werde, während ich ein Foto schieße und dann in ein Gespräch komme oder ich einfach nur freundlich nicke und weitergehe.

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